Mitgegangen, mitgefangen: Der Triebwerk-Wandertag 2023

Von unerwarteten Herausforderungen, einem legendären Picknick und galaktischen Badenixen

Mit dem allseitigen Wunsch im Gepäck, die Route des diesjährigen Wandertags etwas gemächlicher ausfallen zu lassen, ging es an einem zunächst nebligen Samstag im beschaulichen Pommelsbrunn hinaus in die Natur. Hoffnungsvoll machten sich viele freiwillige Astronaut:innen inklusive Begleitung auf den Weg – der sich als waschechter Tagesmarsch von knappen 18 Kilometern und 700 Höhenmetern entpuppte. Aber der Triebwerk-Wandertag wäre nicht der Triebwerk-Wandertag, wenn es da nicht hieße: Mitgegangen, mitgefangen!

Am Anfang war die Hoffnung

Mit bester Laune, gutem Mönchshof und leckeren Kolb-Brezen traf sich die Triebwerk-Mannschaft in mehr oder weniger passender Wanderkleidung am Bahnhof in Pommelsbrunn – inklusive Vierbeinern, Partnern, Kindern und Freunden. Auf ebenen Wanderwegen ging es zunächst vorbei an idyllischen Pferdekoppeln, Lama-Stallungen und ersten Rastplätzen. Der Start der Wanderung wähnte die Crew in trügerischer Sicherheit und die Hoffnung auf eine gemütliche Wanderung wuchs.

Kaum hatten sich unsere Astronaut:innen mit den ersten Schlucken auf einen fröhlichen Spaziergang eingestimmt, stand ihnen auch schon die erste Steigung bevor – und die hatte es in sich. Die Route hielt weitere anspruchsvolle Passagen bereit und stellte die Crew vor die ein oder andere Herausforderung. Doch umkehren war keine Option!

Es tut gut, wenn der Schmerz nachlässt

Die erste Belohnung wartete am Aussichtspunkt „Hoher Fels“ auf die Triebwerkler:innen: Ein kosmisch-guter Panoramablick über den Happurger See bei strahlendem Sonnenschein! Nach kurzer Pause lockte das nächste Etappenziel selbst die antriebslosesten Astronaut:innnen zurück auf den Wanderweg, denn es wartete ein spätes Mittagessen auf uns. Papa Wurm präsentierte am vereinbarten Treffpunkt ein leckeres Picknick-Buffet, das nicht von dieser Welt war! Im Schatten der großen Linde genossen wir kalte Getränke, Obst, Schnittchen und vieles mehr.

Nach der wohlverdienten Pause ging es trotz sich anbahnendem Muskelkater an den zweiten Teil der Wanderung, der Herausforderungen, aber auch umwerfend schöne Natur bot. Nach insgesamt 8 Stunden empfing uns der Högenbach mit offenen Armen und es gab nochmals eine kurze Verschnaufpause am Kneippbecken. Gerüchten zufolge wurden ein paar galaktische Badenixen im Bach gesichtet – allerdings wurden diese Gerüchte nie bestätigt.

Nachdem die Triebwerk-Crew den Marsch rund um den Orbit ohne größere Verluste, stattdessen mit aussichtsreichen Eindrücken und lustigen Erinnerungen überstanden hatte, genoss das Team die verbleibende Zeit bei einem gemeinsamen Abendessen, Tischtennis und Musik. Auf den nächsten Triebwerk-Wandertag!

Wir bedanken uns bei unseren Chef-Astronauten für diesen herausfordernden und doch schubkräftigen Wandertag, unserem Guide und Kollegen für seine trittsichere Hilfestellung und Geduld sowie Papa Wurm für die köstliche und durchaus lebensrettende Bewirtung!

Heben wir gemeinsam ab. Jetzt.