Egal ob der Erstkontakt über eine Stellenbörse, Social-Media-Kampagne oder Printwerbung stattfindet: Früher oder später landen Bewerber:innen auf der Website. Das kann ein „freigeräumtes Eckchen“ auf der allgemeinen Unternehmensseite sein – oder eine attraktive Karriere-Microsite. Letztere bietet in Sachen Recruiting fast ausschließlich Vorteile, sofern man bereit ist, einen höheren Zeit- und Kostenaufwand in Kauf zu nehmen. Doch schließlich können auch unbesetzte Stellen ganz schön ins Geld gehen. Für zwei renommierte Firmen durften wir deshalb vor kurzem hochattraktive Karriere-Seiten erstellen und Bewerbenden somit den digitalen roten Teppich ausrollen.
Dass sich Bewerbende von allgemeinen Unternehmensseiten weniger angesprochen fühlen als von Karriere-Microsites, liegt vor allem an der Navigation und den ausgespielten Inhalten. Da auf der Homepage in der Regel die Kunden in den Mittelpunkt gerückt werden, stehen Jobsuchende tendenziell eher am „Spielfeldrand“. Mit jedem Klick und jedem Swipe jedoch, den diese benötigen, um sich zu den für sie interessanten Themen durchzukämpfen, steigt der Frust und damit die Absprunggefahr. Zudem ist die Architektur einer Unternehmensseite oft einfach nicht dafür ausgelegt, Karriere-Themen umfassend, gut strukturiert und optisch attraktiv darzustellen. Eine eigene Karriere-Microsite hingegen rückt die Bewerbenden unmittelbar in den Focus und bietet inhaltlich schier unendliche Möglichkeiten.
Der Spagat, den eine allgemeine Unternehmensseite mit „Karriereecke“ immer wieder machen muss, wird schon bei der passenden Ansprache deutlich. Was, wenn ich meine Kunden sieze, aber potenzielle Bewerber duzen möchte? Dass dieses Problem eine hohe Praxisrelevanz besitzt, wurde im Diskussionsteil unserer Digital-Festival-Session schnell deutlich. Eine eigene Karriereseite bietet hier einen eleganten Ausweg, Bewerbenden das Du anzubieten. Und auch bei der Bildsprache kann bei Bedarf vom üblichen Corporate Design mehr oder weniger deutlich abgewichen werden.
Karriere-Microsites sind ungeachtet der höheren Kosten ein interessantes Tool, um das eigene Employer Branding zu verbessern und Bewerbende auf den ersten Blick zu fesseln. Hier kann sich das Unternehmen als Arbeitgeber optimal darstellen, USPs und Benefits vermitteln oder Mitarbeiter